Mahnwache vor SPD-Kreisgeschäftsstelle

Erstellt am Samstag, 27. April 2013

Die Wut der Kollegen wächst

 
Die Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein hat am Freitag wieder ihre Mahnwache um 5 nach 12 vor der SPD-Kreisgeschäftsstelle in der Großen Burgstraße gehalten.

Es konnten weitere Kollegen gewonnen werden, die wütend sind, wie die Politik mit der Polizei umgeht, aber anderseits andere Bereiche stützt.

So ist es unbegreiflich, dass der HSH-Nordbank 1,5 Milliarden Steuergelder als Garantien zugesagt werden, aber zeitgleich Prämien an die Mitarbeiter der HSH gezahlt werden. Die Begründung, so Jörn Löwenstrom, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Landesbeamten. Die Arbeitsverdichtung durch Personalabbau wird mit einer Prämie von durchschnittlich 7000 € belohnt.
 
Mahnwache vor der Kreisgeschäftsstelle der Lübecker SPD - Foto: Thomas Rathje
Der Kollege Wendler sagte dazu, „Auch bei uns wird Personal abgebaut und gerne verzichtete ich auf die Besoldungserhöhung und nehme dadurch die Arbeitsverdichtung in Kauf, wenn ich als Prämie 7000 € pro Jahr erhalte!“ „Welche Prämie erhalten die HSH-Mitarbeiter, wenn sie nicht Verluste erwirtschaften?“
an den nächsten Freitagen sind weitere Mahnwachen  angemeldet  - Foto: Thomas Rathje
Wir werden weiterhin die Mahnwache halten und für den nächsten Freitag unsere Landtagsabgeordneten Thomas Rother und Wolfgang Baasch einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen und die Stimmung der Kollegen aufzunehmen.
 
Jörn Löwenstrom
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