Besoldungsdiktat - jetzt ganz unverhohlen

Erstellt am Dienstag, 30. April 2013

DIKTIEREN statt VERHANDELN


Nun ist es tatsächlich passiert – mit den Monatsbezügen für Mai 2013 wurden allen Kollegen /-innen bis A11 Einmalzahlungen überwiesen, die auf keiner gesetzlichen Grundlage basieren.
 

Einzige Grundlage ist der vom Ministerpräsidenten Albig diktierte und nicht verhandelte Anpassungsvorschlag für die Beamten /-innen, den im Übrigen alle Gewerkschaften komplett abgelehnt haben.

Um es deutlich zu sagen: wir wollen keine Einmalzahlungen (mit Ausnahme des gestrichenen Urlaubs- und Weihnachtsgeldes)!!! Es geht uns darum, auch in Zukunft unsere Lebenshaltungskosten zahlen zu können. Deshalb helfen nur nachhaltige Besoldungsanpassungen, d.h. die Erhöhungen müssen dauerhaft in die Besoldungstabellen eingebaut werden.

Mit diesem Schritt hat uns die Landesregierung deutlich gemacht, wie wenig sie bereit ist, auf unsere berechtigten und durchaus moderaten Forderungen einzugehen. Durch die Einmalzahlung hat die Regierung ihre erste Nebelkerze gezündet, um die Beschäftigten zu blenden und davon abzulenken, dass man weiter daran fest hält, uns von der allgemeinen Einkommensentwicklung abzukoppeln.
 
Dieser Stil der Landesregierung ist einfach nur schlecht. Wir als GdP-Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein sind uns sicher: die jetzt gezahlten Einmalzahlungen werden uns im Besoldungsanpassungsgesetz natürlich gegen gerechnet und sind mit der jetzt getätigten Zahlung praktisch verpufft (natürlich erst, nachdem ihr euch was Schönes davon gekauft habt).
 
Herzlichen Glückwunsch Herr Albig zu diesem glatten Punktsieg ……
 
Thomas Rathje
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