Beamtenbesoldung - Zeit- und wirkungsgleiche Übertragung gefordert

Erstellt am Freitag, 14. Dezember 2012

DGB mit GdP und GEW bei Ministerpräsident Albig

KIEL. Vertreter von DGB, GdP und GEW trafen am Donnerstags, 13. Dezember 2012, mit Ministerpräsident Torsten Albig zusammen. Anlass war die breite öffentliche Diskussion um die Beamtenbesoldung. DGB-Vorsitzender Nord Uwe Polkaehn, GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn und GdP-Landesgeschäftsführer Karl-Hermann Rehr legten dabei dem Ministerpräsidenten eindeutig und unmissverständlich ihre Forderung vor: Zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Ergebnisses der Tarifrunde auf die Beamtinnen und Beamten.


Albig wollte sich nicht festlegen. Gleichzeitig wies er auf die Probleme in der Landesverwaltung, zum Beispiel bei Nachwuchsgewinnung und Krankstand. Er teilte die Sorge der Gewerkschafter um die der Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein. 

?Karl-Hermann Rehr für die GdP zeichnete ein Bild über die Belastungen der Landespolizei. Nach dem Streichen und Kürzen der Sonderzuwendungen, dem Wegfall von Jubiläums- und Ausgleichszulage sowie der Anhebung der Arbeitszeit ließen schon jetzt deutliche Anzeichen von Motivationsverlust erkennen. Wenn nun auch keine adäquate Anhebung der Beamtensbesoldung komme, dann werde dies ungeahnten Protest bei den Polizeibeschäftigten entfachen. ??Der Ministerpräsident bot Gespräche zum Thema attraktiver Arbeitsplatz für das kommende Jahr an. Er lege großen Wert auf einen engen Kontakt zu den Gewerkschaften und plädierte gerade bei schwierigen Themen für einen intensiven Gedankenaustausch. ??

Der Landesvorstand

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